Hautbiopsie

Nephropathologie

Leiterin:
Prof. Dr. med. Kerstin Amann

Hautbiopsie: Entnahme von Haut- und Weichgewebsbiopsaten bei klinischem Verdacht auf Calziphylaxie

Die Gewebsentnahme sollte aus der Umgebung der floriden Ulzeration erfolgen, so dass jeweils entzündliche und intakte Haut- bzw. Gewebsareale zur Begutachtung zur Verfügung stehen.Das Gewebe sollte fixiert, d. h. in 4% Formalin oder 4% Paraform-Aldehyd (PFA) eingesandt werden.

Entsprechende Einsendegefäße können über das Sekretariat der Nephropathologischen Abteilung abgerufen werden.

Klinisch wichtige Informationen sind hier v.a. Dauer und Ausmaß einer chronischen Niereninsuffizienz, konkurrierende Erkrankungen wie z.B. Infekte, ggf. auch aktuelle Medikamente, die in den Kalziumphosphathaushalt eingreifen ( z.B. Marcumar).

Deutsches Calciphylaxie-Register